APROCARE ist Ihr Fullservice-Partner für Schutzkonzepte und -produkte

Die APROCARE betreut Unternehmen, Kommunen und Pflegeeinrichtungen in allen Fragen rund um den Schutz vor COVID-19-Ansteckungen; Von der Beratung über Konzeptentwicklung bis hin zur Lieferung von Schutzprodukten.
Mit unserem Shop für Schutzprodukte sind wir nunmehr auch für Privatkunden der kompetente Ansprechpartner.

Unternehmen und Händler melden sich bitte als Neukunde im Shop mit Ihrer USt.-ID-Nr. an und erhalten Sonderkonditionen von 10% bis 35%.

Unser Shop für Schutzprodukte zeigt Ihnen bereits eine Auswahl an Schutz-und Hygieneprodukten, die wir anbieten.
Darüberhinaus entwickeln und fertigen wir individuell angepasste Schutzdisplays, Hygieneaufsteller und fertigen z.B. Schutzmasken im Corporate Design von Unternehmen.
Unter Schutzkonzepte und Service erfahren Sie mehr über uns. Oder senden Sie uns Ihre Anfrage.

Bleiben Sie gesund und zuversichtlich.


Unsere Empfehlungen

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Ausführung mittels Teststäbchen im vorderen Nasenraum (Nasal)
BfArM-Listung: AT1290/21, CE 1434
 

12,90 EUR
2,58 EUR pro Test
GREEN SPRING Schnelltest für Fachanwendung, 25er-Packung
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4-in-1-Test: Nasen/Gaumenbereich (Nasoipharynx-oder Oropharryngeal) als auch im vorderen Nasenbereich (nasal) sowie als Lollytest. AT1188/21, PEI-evaluiert, CE

84,80 EUR
3,39 EUR pro Test
DEEPBLUE Schnelltest für Fachanwendung, 1er-Packung
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Profi-Speicheltest. AT376/20, PEI-evaluiert, CE

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WISSEN NÜTZT - WISSEN SCHÜTZT

Übersicht:
FFP2-Schutzmasken
Medizinische Gesichtsmasken / OP-Masken
Antigen-Schnelltests - für die Fachanwendung

Antigen Schnelltests - für die Eigenanwendung (Selbsttest, Laientest)
Omikron und die weitere Entwicklung, LoD-Wert, Spezifität, Sensivität

FFP2-Schutzmasken
Dieser Maskentyp ist aktuell das Must-Have, um sich vor den Corona-Viren zu schützen. FFP2-Schutzmasken schützen einen selber und andere. Ein optimaler Sitz ist dabei äußerst wichtig. Eine Metalleinlage sorgt bei sachgerechter Anspassung an den Nasenerücken für optimalen Sitz. Die Gummis sollten so sitzen, dass die Maske nicht verrutscht und nicht allzu sehr hinter den Ohren schmerzen.

FFP2-Schutzmasken sind keine Medizinischen Masken, sondern kommen aus dem Arbeitsschutz. Das RKI empfiehlt diese Masken als Mindestanforderung zum Schutz vor Corona-Viren. Diese Masken halten spezielle Aerosole zurück, an denen Viren anhaften können. Ebenso schützen diese Masken vor festen und flüssigen Stäuben und Rauch. Da die Corona-Viren verhältmäßig groß sind, dringen diese nicht oder kaum durch die Filterlagen der Schutzmaske durch (Filterung von Partikelgrößen bis zu 0,6u). Eine FFP2-Schutzmaske muss mind 94% der Aerosole zurückhalten. Unsere TENRY-Masken liegen sogar bei über 97% Filterleistung (BFE).
FFP2-Masken sind übrigens nahezu identisch mit KN95 (Chin. Norm) und N95 (US-Norm)-Schutzmasken. Diese können genauso getragen werden wie FFP2-Masken. Achten sie aber auf die korrekte Zertifizierung. Auch auf diesen Masken muss die CE mit Nummer der Zertifizierungsstelle stehen, sowie Maskentyp und Herstellername. Ebenso auf der Verpackung.

Medizinische Gesichtsmasken / OP-Masken
Diese Einmalmasken sind aus einem dreilagigen Fließ hergestellt und schützen den Gegenüber, aber nur eingeschränkt einen selber, da die Maske sich nicht optimal der Gesichtform anpasst. Auch nimmt diese Maske viel Feuchtigkeit auf und verbraucht seinen Schutz schneller. Diese Maske kann auch nicht wiederverwendet oder gereinigt werden. Die Masken bestehen aus drei Lagen: Eine innenliegende Lage, die hautfreundlich ist und Feuchtigkeit aufnehmen kann, eine äußere Lage sowe eine mittlere Filterlage.
Es gibt drei Schutzklassen; Typ I: Einfacher Schutz mit Filterleistung von mind 95%. Typ II: Guter Schutz mit Filterleistung von mind. 98%. Typ IIR: Guter Schutz mit Filterleistung von mind. 98% und zusätzlichem Feuchtigkeitsschutz. Letztgenannte wird auch als OP-Maske bezeichnet. Typische OP-Masken haben aber häufig Bänder hinter dem Kopf, da dies für den Operateur angenehmer ist. Wir vertreiben ausschließlich Medizinische Gesichtsmasken mit Typ IIR - für bestmöglichen Fremdschutz. All diese Masken entsprechen der EN 14683:2019 für med. Erzeugnisse.

Antigen-Schnelltests - für die Fachanwendung
Auf dem deutschen Markt gibt es aktuell mehr als 600 zugelassene Antigenschnelltests für die Fachanwendung, also für Personen, die für die Ausführung dieser Tests eine Ausbildung haben. Ca. die Hälfte dieser Test haben eine Evaluierung durch das Paul-Ehrlich-Institut durchlaufen, wurden also einer Prüfung bzw. einem Eignungstest unterzogen. Die Prüfanforderungen, denen sich die Hersteller selbst unterziehen, um Ihren Test zu qualifizieren, sind sehr uneinheitlich bzw. nicht einheitlich geregelt. Seit November 2021 werden in Deutschland die meisten Tests von mehreren unabhängigen Instituten einem einheitlichen Prüfverfahren unterzogen, um die Tests auf einem einheitlichen Stand zu bringen. Diese Prüfverfahren sind aber statistisch auf wackligem Boden, da nur 10-20 Tests je Prüfreihe (jeweils basierend auf Virenlasten/Ct-Werte) durchgeführt werden. Für sinnvolle statistische Werte zu wenig. Aufgrund des Zeitfaktors und aufgrund geringer Personalresourcen aber aktuell nicht anders möglich. Daher sind die Ergebnisse mit Vorsicht zu betrachten.
Die Schnelltests für die Fachanwendung werden i.d.R. im Rachenraum durchgeführt, da hier auch die höchste Virenlast zu finden ist. Der Abstrich mittels eines dünnen Wattestabes wird entweder über den Mund oder, was die Regel ist, über den hinteren Nasenraum im Rachenraum ausgeführt. Die fachliche Anwendung im vorderen Nasenraum und als Speichel- oder Spucktest ist eher den Laien- bzw. Selbsttests vorbehalten, wird aber immer häufiger auch mit einem Fachtest ausgeführt (3-in-1 oder 4-in-1-Tests). Zu empfehlen ist diese Anwendung jedoch nicht, da das Ergebnis oft verfälscht wird. Achten Sie bitte immer darauf, dass z.B. in Testcentern ausschließlich im Rachenraum getestet wird. Alle anderen Testcenter könnten als nicht seriös angesehen werden. Und fragen Sie vorher immer nach dem verwendeten Profitest.

Antigen Schnelltests - für die Eigenanwendung (Selbsttest, Laientest)

Der sozusagene Laien- bzw. Selbsttest basiert meist auf einen Antigenschnelltest für die Fachanwendung. Um die Zulassung für die Eigenanwendung durch Laien zu bekommmen, werden diese Tests einem gesonderten Prüfverfahren unterzogen. Ebenso müssen bei diesen Tests die Bedienungsanleitungen und das Testverfahren für die Eigenanwendung angepasst werden. Die positiv geprüften Tests erhalten zudem ein CE-Zertifikat. Aktuell sind über 50 Laienschnelltests gelistet und haben größtenteils bereits ein CE-Zertifikat. Generell gilt, dass Laien- bzw. Schnelltest fast alle gute oder befriedigende Bewertungen haben; im Gegensatz zu Profitests, bei denen viele (fast 20%) durch die Sonderprüfung (s.o.) durchgefallen sind. Laienschnelltests werden ausschließlich im vorderen Nasenraum (ca. 2cm in die Nase) oder als Speicheltest (Spucktest/Lollytest) durchgeführt. Die Gefahr, dass falsch positive Testergebnisse erzielt werden, liegt zwischen 5% und 20%, je nach Qualität des Test. Die Wahrscheinlichkeit, dass falsch-negative Test durchgführt werden, liegt bei unter 5%.

Omikron und die weitere Entwicklung, LoD-Wert, Spezifität, Sensivität
Ob die aktuellen Antigenschnelltets die Omikron-Variante erfolgreich entdecken, ist nicht abschließend geklärt. Umfangreiche Tests stehen an, die aber ständig der Entwicklung hinterherlaufen, da entweder Varianten oder sogar Mutationen neu auftreten. Generell sind gut bewertete Tests bislang sicher beim Erkennen der aktuellen Omikron-Variante. Ob ein Test gut ist, kann der LoD-Wert aussagen. Leider ist dieser nicht generell oder nicht verständlich in der Bedieungsanleitung vorhanden. Dieser Wert sollte unter 500 liegen, möglichst unter 200 und sagt aus, ab welcher Virenlast ein Test anschlägt. Werte zu Spezifität und Sensivität, die in den Bedienungsanleitungen stehen, haben nur geringe Aussagekraft, da diese Werte vom Hersteller auf Grundlage von unterschiedlichen Prüf- bzw. Testreihen ermittelt werden, die bei unterschiedlichen, nicht einheitlichen Ct-Testreihen ermittelt wurden. Siehe auch unter Schnelltests für Fachanwendungen. Dabei macht es keinen Unterschied, ob die Tests aus Europa oder Asien kommen. Dieses zeigen auch die Prüfverfahren, bei denen selbst Tests mit hohen Werten bei der Sensivität (Empfindlichkeit) durchgefallen sind.